Workshop zum Thema Boden am Käthe-Kollwitz-Gymnasium

Boden erleben, verstehen und berechnen

Berlin, 25. Juni 2026 – Heute waren wir am Käthe-Kollwitz-Gymnasium und haben mit den Schülern einen Workshop zum Thema Boden durchgeführt. Auf dem Schulgelände soll dort im kommenden Winter ein Miniwald entstehen. Der heutige Workshop war bereits der zweite Termin im Rahmen unseres Miniwald-Projekts am Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Nachdem Magdalena beim ersten Workshop das Konzept des Miniwalds vorgestellt hatte, ging es diesmal um den Boden – die Grundlage jedes gesunden Waldes.

Paul erklärte den Schülern, was unter unseren Füßen eigentlich alles passiert. Ein Boden kann Bäume nur dann gut versorgen, wenn in ihm Leben ist. Dafür hatte Paul die wichtigsten Zutaten eines lebendigen Bodens mitgebracht: Pflanzenreste, Urgesteinsmehl, Erde mit Regenwürmern, Wasser – und als unsichtbare, aber unverzichtbare Zutat: Luft. Gemeinsam setzten die Schüler daraus Schritt für Schritt einen lebendigen Boden zusammen und konnten dabei nachvollziehen, warum gesunde Böden die Grundlage für gesunde Wälder sind.

Dabei wurde deutlich: Erst das Zusammenspiel von Pflanzen, Tieren, Pilzen, Bakterien und anderen Mikroorganismen macht Nährstoffe verfügbar und schafft die Grundlage für gesundes Wachstum. Um diese Zusammenhänge noch anschaulicher zu machen, hatte Paul ein interaktives Spiel vorbereitet. So erkundeten die Schüler die vielen Akteure eines gesunden Bodens und entdeckten, wie eng Pflanzen, Pilze, Tiere, Mikroorganismen, Wasser und Luft miteinander zusammenwirken.

Danach haben wir erklärt, wie wir die Pflanzfläche für den zukünftigen Miniwald mit der sogenannten Lasagne-Technik vorbereiten wollen. Dabei wurden die einzelnen Schichten, ihre Funktionen und die benötigten Materialien vorgestellt. Weil das Käthe-Kollwitz-Gymnasium einen mathematischen Schwerpunkt hat, haben die Schüler anschließend berechnet, wie viele Kubikmeter Material wir für die einzelnen Schichten brauchen.

Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung des Projekts nach den Sommerferien und auf die nächsten Schritte auf dem Weg zum eigenen Schul-Miniwald.