Wissen · Pflanzenporträt

Traubeneiche

Quercus petraea

Buchengewächse (Fagaceae)

Traubeneiche (Quercus petraea)
Foto: Nico1995fcb · CC0 · Wikimedia Commons · Bildquelle

Auf einen Blick

Wuchshöhe
25 – 40 m
Jährlicher Zuwachs
25 – 50 cm
Bis ausgewachsen
ca. 60 Jahre
Blütezeit
April – Mai

Eicheln dicht am Zweig

Bei der Traubeneiche sitzen die Eicheln eng beieinander und fast ohne Stiel am Zweig. Daher kommt ihr Name. Die Blätter besitzen dagegen deutlich erkennbare Stiele. Zusammen helfen diese Merkmale, sie von der nah verwandten Stieleiche zu unterscheiden. Beide Arten können sich allerdings auch kreuzen.

Die heimische Traubeneiche ist ein langlebiger Großbaum. Sie kommt eher als die Stieleiche mit trockeneren Standorten zurecht und prägt vielerorts lichte Laubwälder. Ihre Krone, die raue Borke und ihre Früchte bieten zahlreichen Tieren Nahrung und Lebensraum. Mit zunehmendem Alter entstehen weitere Strukturen wie Höhlen und abgestorbene Äste. Eine junge Traubeneiche ist deshalb eine Pflanzung mit sehr langer Perspektive – und entsprechend großem Platzbedarf.

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