- Teilweise sehr stark verdichtete Fläche durch Baucontainer
- Staunässe bei Starkniederschlag
- Trockener Boden bei Dürre
- Starke Hitzeentwicklung aufgrund des umliegenden Betons
- Teilweise keine Vegetationsdecke
- Workshops über den Sinn und Zweck eines Miniwaldes
- Bodenvorbereitung mit Gründüngung
- Experimentierfläche aufgeteilt in 4 Quadranten
- ca. 3 Pflanzen pro Quadratmeter, 111 Bäume auf 40 qm
- in 2 Quadranten Bäume mit Terra Preta in Pflanzlöcher gepflanzt
Dieses Projekt des Berliner Bäume e. V. wurde in Kooperation mit der Fritz-Karsen-Schule realisiert. Es handelt sich um eine etwa 40 qm große, kreisförmige Fläche auf dem nicht öffentlich zugänglichen Schulgelände im Neuköllner Ortsteil Britz. Ziel des Vorhabens ist es, auf dem durch Baucontainer stark verdichteten Boden ein Nahrungsangebot und neuen Lebensraum zu schaffen, eine langfristige Begrünung zu etablieren und durch Beschattung die umgebenden versiegelten Steinflächen zu kühlen. Gleichzeitig wird die Wasseraufnahme und Speicherfähigkeit des Bodens verbessert, um Problemen wie Staunässe bei Starkregen und der Hitzeentwicklung entgegenzuwirken. Die Fläche wurde als Experimentierfeld in vier Quadranten unterteilt, in denen diverse Pflanzkonzepte mit vier bis elf verschiedenen Arten sowie variierende Methoden zur Bodenverbesserung, darunter Terra Preta, erprobt werden. Wir übernehmen die kontinuierliche Überwachung und Pflege der Fläche. Gemeinsam mit den Schülern der Klima-AG und des Wahlpflichtkurses Klima gestalteten wir einen interaktiven Unterricht über den Sinn und Zweck eines Miniwaldes. Im November 2023 pflanzten wir zusammen mit den Jugendlichen und Lehrkräften insgesamt 111 Bäume.


