Traubeneiche
Quercus petraea
Buchengewächse (Fagaceae)

Auf einen Blick
- Wuchshöhe
- 25 – 40 m
- Jährlicher Zuwachs
- 25 – 50 cm
- Bis ausgewachsen
- ca. 60 Jahre
- Blütezeit
- April – Mai
Eicheln dicht am Zweig
Bei der Traubeneiche sitzen die Eicheln eng beieinander und fast ohne Stiel am Zweig. Daher kommt ihr Name. Die Blätter besitzen dagegen deutlich erkennbare Stiele. Zusammen helfen diese Merkmale, sie von der nah verwandten Stieleiche zu unterscheiden. Beide Arten können sich allerdings auch kreuzen.
Die heimische Traubeneiche ist ein langlebiger Großbaum. Sie kommt eher als die Stieleiche mit trockeneren Standorten zurecht und prägt vielerorts lichte Laubwälder. Ihre Krone, die raue Borke und ihre Früchte bieten zahlreichen Tieren Nahrung und Lebensraum. Mit zunehmendem Alter entstehen weitere Strukturen wie Höhlen und abgestorbene Äste. Eine junge Traubeneiche ist deshalb eine Pflanzung mit sehr langer Perspektive – und entsprechend großem Platzbedarf.

