Wissen · Pflanzenporträt

Feldahorn

Acer campestre

Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)

Gelappte grüne Blätter und gelbgrüne Blüten des Feldahorns vor blauem Himmel
Foto: CC0 · Wikimedia Commons · Bildquelle

Auf einen Blick

Wuchshöhe
5 – 15 m
Jährlicher Zuwachs
30 – 50 cm
Bis ausgewachsen
ca. 30 Jahre
Blütezeit
April – Mai

Heimischer Baum mit vielen Talenten

Ob als Baum am Wegesrand, als dichter Strauch oder als geschnittene Hecke: Der Feldahorn kann ganz unterschiedlich aussehen. Die heimische Ahornart wächst an Waldrändern und in der offenen Landschaft, findet aber auch in Gärten, Parks und zwischen Häusern ihren Platz.

Seine kleinen, meist fünflappigen Blätter lassen sich gut erkennen. Im Frühjahr erscheinen mit dem Laubaustrieb unscheinbare gelbgrüne Blüten. Später entwickeln sich die geflügelten Früchte, die viele von uns als kleine „Hubschrauber“ kennen. Im Herbst leuchtet das Laub goldgelb bis orange. Wer genauer hinsieht, entdeckt an manchen Zweigen außerdem auffällige Korkleisten. Auch für die Tierwelt ist der Feldahorn wertvoll: Er bietet Insekten und Vögeln Lebensraum. Sein leicht zersetzbares Laub trägt zur Humusbildung im Boden bei. Quelle: Waldwissen / WSL

Für das Grün in der Stadt bringt der Feldahorn gute Eigenschaften mit. Hitze und Trockenheit verträgt er besser als Berg- und Spitzahorn. Weil er vergleichsweise klein bleibt und sich gut schneiden lässt, eignet er sich auch für Innenhöfe, Wohnstraßen und Hecken. Damit ist er ein vielseitiger Kandidat für mehr Grün zwischen den Häusern. Quelle: LWF

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